Michael Stevenson ist ein Künstler und Lehrender (Professor) aus Aotearoa Neuseeland, der in Berlin lebt. Er hat eine Praxis entwickelt, die das Zusammenspiel von Wirtschaft, Technologie, Bildung und Glauben untersucht – dabei erforscht er die infrastrukturellen Systeme, die diese Disziplinen beeinflussen und deren Verflechtung mit den Mechanismen und Materialien des Alltags.
Wir bewegen uns auf eine Art und Weise durch die Welt, die im Grunde ad hoc und responsiv ist – geplant und doch ungeplant. Die Geschichten, die wir erzählen, in denen wir leben, die wir pflegen und denen wir Wert und Glauben beimessen, beginnen als Gespräche im Geist und reifen heran in der äußeren Welt der materiellen Konsequenzen. Stevensons Praxis wird zu einem visuellen Archiv für die Geschichten, an die wir glauben und die wir uns selbst und einander erzählen. Durch Form, Farbe, Masse und Energie erzählen die aufgeladenen Materialien die Geschichten ihrer Entstehung und ihres Wirkens neu.
Michael Stevenson hat zahlreiche Ausstellungen in Europa, den Vereinigten Staaten und Australasien realisiert, darunter im Museum of Modern Art, New York; beim steirischer herbst, Graz; im Museum Sztuki Łódź; im KW Institute for Contemporary Art, Berlin; im Kunstinstituut Melly, Rotterdam; im MUMA, Melbourne; auf der Biennale von Sydney, Sydney; in der Auckland Art Gallery, Auckland; in der Kunsthal Charlottenborg, Kopenhagen; SculptureCenter, New York; Liverpool Biennial, Liverpool; Tate Modern, London; Arnolfini, Bristol; Camden Arts Centre, London; Portikus, Frankfurt; Museo Tamayo Arte Contemporáneo, Mexiko-Stadt; Art Unlimited, Art Basel; Museum of Contemporary Art, Sydney; CCA Wattis Institute for Contemporary Arts, San Francisco; Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach; und der neuseeländische Pavillon auf der Biennale in Venedig.





























