Elisa R. Linn und Amelie Klein

neu an der AdBK Nürnberg

Aula der AdBK Nürnberg, Foto: Roland Halbe 

Die AdBK Nürnberg freut sich, ab dem Sommersemester 2022 Amelie Klein als Professorin für Designtheorie und Elisa R. Linn als Lehrende im Bereich Kunsttheorie und Kunstvermittlung an der Kunsthochschule begrüßen zu dürfen. 

 

Elisa R. Linn konnte als Lehrvertretung für Prof. Dr. Kerstin Stakemeier gewonnen werden. In ihrer Arbeit beschäftigt sich die Autorin, Kuratorin und Theoretikerin mit Politiken der Selbstorganisation, Repräsentation und Kollektivität in Kunst- und Ausstellungspraxis sowie darüber hinaus. Linn studierte Soziologie, Kunstgeschichte, Bild- und Filmwissenschaften an der Friedrich-Schiller Universität Jena sowie Curatorial Studies und Kunstgeschichte an der Städelschule und Goethe Universität Frankfurt. Sie ist Absolventin des Whitney Independent Study Program.

Momentan promoviert sie in Philosophie unter der Betreuung von Marina Gržinić an der Akademie der bildenden Künste Wien. In ihrer Dissertation setzt sich Linn mit der Frage auseinander, wie die Berliner Mauer als „Kondom“ der DDR während der Aids-Krise fungierte, um die Souveränität und Außengrenzen des Nationalstaates vor dem „Anderen“ zu schützen. Hierbei untersucht Linn, welche Auswirkungen Grenzdenken auf marginalisierte Gruppen der Gesellschaft haben und wie Strategien der Selbstorganisation „von unten” auch heute noch genutzt werden, um Grenzen zu unterwandern. 

Sie lehrt seit 2018 an der Architectural Association Visiting School Zürich und hält regelmäßig Vorträge an, z. B. The New School, Eugen Lang College of Liberal Arts, New York City, Umeå Academy of Fine Arts, HBK Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Royal Academy of Arts in London, Xitek New Talent Award in Beijing, Barnard College/Columbia University und Pratt Institute in New York City oder der British School at Rome.

Linn hat jüngst u. a. zusammen mit Kadambari Baxi, Klaus Platzgummer und Lennart Wolff das Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm Building Information am Architekturmuseum der TU Berlin organisiert. Zudem hat sie mit The Kitchen, dem Whitney Museum of American Art, Bronx Museum of the Arts und Center for Experimental Lectures in New York, der South London Gallery in London, der Nationalgalerie Prag, der Kunsthalle Zürich, Kunsthaus Glarus und dem Museum Nivola in Sardinien für Ausstellungsprojekte zusammengearbeitet. Sie verfasst regelmäßig Beiträge für Publikationen und Zeitschriften wie artforum, Frieze, Starship, Texte zur Kunst, BOMB und Jacobin. Seit 2012 leitet sie gemeinsam mit dem Kurator und Architekten Lennart Wolff das kuratorische und künstlerische Kollektiv km temporaer


Amelie Klein ist freischaffende Kuratorin, Autorin und Designkritikerin. Zuletzt eröffnete sie Heimaten. Eine Ausstellung und Umfrage am Hamburger Museum für Kunst & Gewerbe. Darüber hinaus ko-kuratierte sie im Sommer 2021 das Programm der ersten Design Campus School am Kunstgewerbemuseum in Dresden/Pillnitz und widmete sich dabei dem Thema Design & Democracy.

Bis Juli 2019 arbeitete Klein als Kuratorin am Vitra Design Museum in Weil am Rhein, wo sie für mehrere internationale Wanderausstellungen verantwortlich war, darunter Victor Papanek: The Politics of Design, Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine und Making Africa – A Continent of Contemporary Design. Sie hat zudem mehrere Ausstellungskataloge mitherausgegeben und Symposien organisiert. 
Klein wurde zweimal für den Kuratorenpreis des deutschen Kunstmagazins art nominiert, eine Auszeichnung für die besten Ausstellungen im deutschsprachigen Raum. Sie hat einen Studienabschluss in Design Criticism an der New Yorker School of Visual Arts und in Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie war Designredakteurin bei der österreichischen Tageszeitung Die Presse und dort auch stellvertretende Chefredakteurin der Freitagsbeilage Schaufenster. Ihre Texte erschienen unter anderem auch in Publikationen wie Metropolis, Abitare, domus und Stylepark

Published: 05/11/2022

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