Michael Akstaller und Jan St. Werner

La Biennale di Venezia

Die Künstler*innen des Deutschen Pavillons 2024: Yael Bartana, Foto: Andrea Rosetti; Ersan Mondtag, Foto: Andrea Rosetti; Robert Lippok, Foto: Nick Ash; Nicole LHuillier, Foto: Nick Ash; Michael Akstaller, Foto: Nick Ash; und Jan St. Werner, Foto: Nick Ash, Deutscher Pavillon 2024, 60. Internationale Kunstausstellung, La Biennale di Venezia

Zusammen mit Yael Bartana, Ersan Mondtag, Robert Lippok und Nicole LHuillier sind Michael Akstaller und Jan St. Werner auf die Biennale di Venezia eingeladen. Jan St. Werner war von 2017 bis 2021 war Professor an der AdBK Nürnberg. Dort initiierte er mit Michael Akstaller 2017 die Klasse für Dynamische Akustische Forschung, die seit 2021 als eigenständiges Kollektiv DAF agiert.

 

Unter dem Titel Thresholds erzählt der Beitrag für den Deutschen Pavillon zur Kunstbiennale in Venedig 2024 Geschichte und Zukunft aus der Perspektive verschiedener künstlerischer Positionen. Thresholds steht für die Gegenwart als Schwelle – ein Ort, an dem niemand bleiben kann und den es nur gibt, weil etwas war und wenn etwas sein wird. Für Menschen, deren Biografie von Migration geprägt ist, geht die zeitliche Wahrnehmung der Gegenwart als Schwelle zwischen Retrospektive und Projektion zusätzlich mit der räumlich-körperlichen Grunderfahrung eines Lebens auf der „Schwelle“ zwischen Zugehörigkeiten einher. 

Neben den Arbeiten von Yael Bartana und Ersan Mondtag im Deutschen Pavillon entwerfen die Künstler:innen Michael Akstaller, Nicole L'Huillier, Robert Lippok und Jan St. Werner ein Szenario abseits der Giardini. Auf der Insel La Certosa fokussieren sie die Bedeutung der Schwelle als Moment zeitlicher und räumlicher Übergänge. Thresholds auf der Insel La Certosa schafft einen in der Natur beheimateten Resonanzraum, der der Monumentalität des Deutschen Pavillons entgegensteht und den Gedanken der Überwindung von Schwellen hervorhebt. 

 

Michael Akstaller beschäftigt sich in seiner wissenschaftlichen, künstlerischen und kuratorischen Praxis mit Strömungsforschung, (Hydro-)Akustik und akustischer Forschung sowie den Beziehungen zwischen Klang und Raum, Bewegung und Performance. Seine künstlerischen und kuratorischen Arbeiten sind oft interdisziplinär und kollaborativ angelegt und wurden unter anderem im Silent Green, Berlin (2023), im Lenbachhaus München (2022, 2021), in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden (2022, 2021), bei der 6. Ural Industrial Biennale, Ekaterinburg (2021) und am HKW Berlin (2021) gezeigt. Akstaller war an wissenschaftlichen Institutionen wie der Bundesanstalt für Wasserbau in Karlsruhe, der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz tätig. Gemeinsam mit Jan St. Werner initiierte er 2017 die Klasse für Dynamische Akustische Forschung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, die seit 2021 als eigenständiges Kollektiv mit dem Namen DAF agiert. Er lebt in Nürnberg und Berlin. 

 

Jan St. Werner ist Mitbegründer der Musikgruppe Mouse on Mars und veröffentlicht Musik unter eigenem Namen über die Edition Fiepblatter Katalog, vertrieben von Thrill Jockey Records, Chicago. Mitte der 1990er war er Teil des Kölner Kollektivs A-Musik, hat mit Markus Popp (Oval) als Microstoria zusammengearbeitet und Musik für die Künstlerin Rosa Barba entwickelt. Von 2006 bis 2008 war Werner künstlerischer Leiter des niederländischen Studios für Elektro-Instrumentalmusik STEIM. Werner realisierte Klanginterventionen und Ausstellungen in Kunsträumen wie der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden (2023), im Lenbachhaus München (2023), im HKW Berlin (2021), bei der 6. Ural Industrial Biennale, Ekaterinburg (2021), der documenta 14 Athen und Kassel (2017), dem Institute of Contemporary Arts: ICA, London 2009 und der Kunsthalle Düsseldorf 2004. Er war unter anderem Gastprofessor an der Akademie der Bildenden Künste München (2021) und Visiting Lecturer am MIT Massachusetts Institute of Technology (2016, 2017). Von 2017 bis 2021 war er Professor an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Dort initiierte er mit Michael Akstaller 2017 die Klasse für Dynamische Akustische Forschung, die seit 2021 als eigenständiges Kollektiv DAF agiert. Jan St. Werner lebt in Berlin. 

 

Die 60. Internationale Kunstausstellung – La Biennale di Venezia findet vom 20. April bis 24. November 2024 in Venedig statt. Der Beitrag für den Deutschen Pavillon wird kuratiert von Çağla Ilk, Kommissar ist das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen. 

 

Weitere Informationen zur Ausstellung

deutscher-pavillon.org

Published: 01/22/2024

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