Das im Rahmen des Programms „Artist in Factory“ entstandene Kunstwerk des Künstlers Planetary Intimacies wird vom 21. Mai bis 5. Juli 2026 im Forum des Deutschen Museums Nürnberg – Das Zukunftsmuseum zu sehen sein.
Das Programm „Artist in Factory“, initiiert von der Hüttinger Interactive Exhibitions, bringt Künstlerinnen und Künstler direkt in industrielle Werkstätten. In Zusammenarbeit mit der AdBK Nürnberg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg entstehen so Arbeiten an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis, technischer Expertise und wissenschaftlicher Reflexion.
Planetary Intimacies übersetzt mit der Installation „Blaupause - Forensik des Verschwindens“ den Rückzug der Gletscher in eine Versuchsanordnung aus Licht, Vibration und schmelzender Materie. Ein Eisblock dient als optisches Medium, um sein eigenes Verschwinden zu protokollieren. Eine Audioaufnahme brechenden Gletschereises wird in mechanische Impulse übersetzt. Dabei durchlaufen Schwingungen das Schmelzwasser und beeinflussen die Belichtung auf der Leinwand. Sound wird nicht abgespielt, er wird sichtbar.
„Artist in Factory“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen Kunst, Wissenschaft und Industrie. Wie lässt sich Technologie künstlerisch erfahrbar machen? Und was entsteht, wenn Industrie, Wissenschaft und Kunst gemeinsam an einem Projekt arbeiten?
Für das Zukunftsmuseum wurde das Projekt erstmals in einen musealen Kontext überführt. Das diesjährige Werk von Planetary Intimacies wird im Rahmen der Ausstellung „Ways of Light“ gezeigt und beschäftigt sich mit Licht als physikalischem Phänomen und gestalterischem Medium. Ausgangspunkt ist ein durch Eis gebrochener Lichtstrahl, der in einem fotografischen Verfahren sichtbar gemacht wird – inspiriert von Gletschern und den Auswirkungen des Klimawandels.
20.5 – 5.7.26
Vernissage (mit Anmeldung)
Mittwoch, 20. Mai 2026, ab 19:00 Uhr
Deutsches Museum Nürnberg – Das Zukunftsmuseum
Augustinerhof 4, 90403 Nürnberg
Veröffentlicht: 12.05.2026















![man muss sich beeilen […] alles verschwindet […] Studierende der Klasse Prof. Maria Loboda im Kunstverein Nürnberg](/site/assets/files/24697/bildschirmfoto_2026-06-08_um_16_05_52.png)
