Katalog zur Jahresausstellung 2017 ist erschienen

316 Studierende, 17 Klassen, 1 Katalog

Katalog zur Jahresausstellung 2017, Gestaltung: Josefin Heitz, Soonmo Lee und Emmanuel Orozco  

Katalog zur Jahresausstellung 2017, Gestaltung: Josefin Heitz, Soonmo Lee und Emmanuel Orozco  

Katalog zur Jahresausstellung 2017, Gestaltung: Josefin Heitz, Soonmo Lee und Emmanuel Orozco  

Katalog zur Jahresausstellung 2017, Gestaltung: Josefin Heitz, Soonmo Lee und Emmanuel Orozco  

Anlässlich der Jahresausstellung, die vom 20. bis 23. Juli 2017 auf dem Campus stattgefunden hat, gab die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg zum Ende des Sommersemesters einen Katalog heraus, der das Studienjahr Revue passieren lässt. Die künstlerischen Klassen präsentieren je nach Ausrichtung sowohl individuelle Einzelarbeiten ihrer Studierenden als auch kollektive Gemeinschaftsprojekte. Ebenso vermittelt er einen Eindruck vom Ausstellungsprogramm der Akademie Galerie Nürnberg, die eingebunden in das kreative Nutzungskonzept Auf AEG eine Außenstelle der Kunsthochschule darstellt: Text- und Bildmaterialien dokumentieren Klassenausstellungen sowie Gruppenprojekte.

 

Neben den künstlerischen Positionen bietet der Katalog  einen Einblick in die theoretischen Diskurse, die die künstlerischen Entwicklungen an der Akademie entfachen. Die Gastprofessorin für kuratorische Theorie und Praxis Övül Durmuşoğlu schildert in ihrem Aufsatz Going Headless During Interregnum: Self-Sovereignty and Togetherness, inwiefern vor dem Hintergrund sich auflösender Strukturen die Notwendigkeit selbstsouveräner Gesellschaftsformen besteht und welche Rolle dabei der Kunst zukommt: „Going headless is a symptom that appears only during times of interregnum, when the old is dying and the new cannot be born; a positive destruction when capitalism needs the state and all its austerity measures to act as if it is unlike the state. When headless, all bodies forming that one major body may find other ways to relate to each other in different epistemological terms that are more opaque.“

 

Prof. Dr. Lars Blunck, Professor für Kunstgeschichte an der AdBK Nürnberg, reagiert in seinem Beitrag Kopflos im Interregnum? Zwei bild(wissenschaft)liche Vignetten auf Övül Durmuşoğlus Thesen, indem er ihre visuellen Bezugspunkte anhand der Verweise im Bild aufschlüsselt. „Kann es heute tatsächlich gelten, sich kopflos – sprich: a-rational und orientierungslos – in die Gegenwart zu stürzen, um sich die Option auf eine bessere Zukunft zu sichern? Und ist schließlich die Möglichkeit von headlessness als einer kunsttheoretischen Diskursfigur nicht überhaupt erst gewährt durch jene Liberalität und Pluralität, für die wir eigentlich erhobenen Hauptes eintreten sollten?“

 

Prof. Dr. Kerstin Stakemeier, Professorin für Kunsttheorie und –vermittlung  an der AdBK Nürnberg, entwirft eine Materialsammlung zu einem Materialismus der Kopflosigkeit, die von Georges Batailles Theorien ausgehend literarische Anknüpfungen durch Kommentare miteinander in Verbindung setzt.

 

Gestaltet wurde der Katalog von dem Grafikerteam Josefin Heitz, Soonmo Lee und Emmanuel Orozco aus der Klasse für Grafik-Design/ Visuelle Kommunikation. Die Realisierung von Druckwerken ist in der Lehre verankert, wodurch die Studierenden einen möglichst authentischen Praxisbezug erhalten.

 

Die ERWO Holding AG sowie die LfA Förderbank Bayern unterstützten die Produktion des Kataloges.

Veröffentlicht: 17.08.2017

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