Kunst im "Alten Ministergang"

AdBK-AbsolventInnen stellen aus

Kunstminister Bernd Sibler (r.) mit Max Hanisch, Prof. Holger Felten, Meike Männel und Philipp-Emanuel Eyrich (v.l.n.r.) bei der Vernissage

Kunstminister Bernd Sibler mit  Philipp-Emanuel Eyrich bei der Vernissage

Kunstminister Bernd Sibler mit Max Hanisch, Prof. Holger Felten, Meike Männel und Philipp-Emanuel Eyrich bei der Vernissage (v.l.n.r.)

Max Hansichblindness towards the variously entangled, sprawling and many headed beast, 2019

Meike MännelSalad Days, 2019

Das Bayerische Staatsministerium für Kunst und Wissenschaft zeigt bis zum 28. Februar Werke von AdBK-AbsolventInnen in den Räumlichkeiten am Salvatorplatz in München. Im sogenannten Alten Ministergang präsentieren Philipp-Emanuel Eyrich, Max Hanisch, Lisa Hartmann und Meike Männel ihre Arbeiten.

Kunstminister Bernd Sibler betonte bei der Eröffnung: „Vor gut einem Jahr bin ich unter anderem mit dem Ziel als Kunstminister angetreten, jungen Kreativen ein Podium zu bieten. Ich freue mich, mit dieser Vernissage jungen Kunstschaffenden die Möglichkeit zu geben, ihre bemerkenswerten Arbeiten vorzustellen. Gerade junge Künstlerinnen und Künstler brauchen die Öffentlichkeit, um für ihr Schaffen noch mehr Beachtung zu finden. Erste Initiativen, unter anderem zur digitalen Ästhetik, habe ich bereits gestartet, weitere werden folgen.“

 

In seinem künstlerischen Arbeitsprozess versucht Philipp Eyrich seine Beobachtungen in den unterschiedlichsten Materialien wiederzugeben und festzuhalten. Dabei setzt er sich meist mit Fragen aus Architektur, Natur und dem menschlichen Leben auseinander.
Vornehmlich behandelt er die drei Themenbereiche getrennt voneinander, wobei deren Grenzen in einer übergeordneten Ebene durch neue Fragestellungen aufgebrochen werden, um sich zu verschränken und letztendlich eine Symbiose zu ergeben.
Ausgehend von den charakteristischen Eigenschaften des Materials entstehen Arbeiten, die von einer natürlichen, freien Formensprache zeugen. Durch Dekonstruktion und Überspitzung, den Entzug der eigentlichen Funktion oder die Wahl von ungewöhnlichen Materialien werden Objekte neu kontextualisiert und um weitere Wahrnehmungsebenen ergänzt.

 

 

In seinen aktuellen Arbeiten schafft Max Hanisch Malereien, in denen sich Landschaft und Körper sowie innere und äußere Zustände zu komplexen Bildwelten zusammenfügen. Seine oft kleinformatigen Bilder auf Papier stellen einen intimen Umraum für Themen wie die eigene Identität, Mythos, Ikone, Konsum und Liebe her, in dem Mikro- und Makrokosmos stetig verschoben werden. Weniger die Schöpfung von Traumwelten als die Überlagerung multipler Realitäten spielen hierbei für Max Hanisch eine übergeordnete Rolle. Persiflagen und Hommagen an befreundete KünstlerInnen sowie geistige Artverwandte werden eingewoben und bleiben meist persönliche Botschaften, die nur vom Adressaten entschlüsselt werden können.

 


In ihren installativen Arbeiten beschäftigt sich Lisa Hartmann auf unterschiedliche Art und Weise mit der Konservierung von Vergänglichem, Nostalgie und Kitsch. Im Zuge ihrer Abschlussarbeit reduzierte sie die sonst eher kleinteilige und dennoch ausladende Masse eines Schwertes, und entwarf ein überdimensionales Einzelobjekt. Der Titel Anderthalbhänder verweist auf die sogenannte mittelalterliche Schwertform, die von ihr in ein 10 Meter langes x 2 Meter breites Objekt überführt wurde. Durch die Transformation von Größe und Materialität wird eine raumgreifende Plastik erschaffen, welche unter anderem als interaktives Objekt Verwendung finden kann und als „aufnahmebereites“ Sitzobjekt die soziale Interaktion fördert. Im Ministergang präsentiert die Künstlerin stellvertretend, neben einer Abbildung des Originals, ein kleineres Stoffschwert, das den Titel 1:10 trägt und das sich durch eine weitere Miniaturversion als 3-D-Druck im Maßstab 1:100 selbstreferenziert. 

 


Meike Männel sensibilisiert die Sinne, indem sie das Besondere im Alltäglichen herausstellt. Mit den Mitteln der Fotografie schafft sie poetische Bildepen, die Übersehenes sichtbar machen. Durch ungewöhnliche Ausschnitte und Perspektiven sowie dramatische Beleuchtungssituationen wird eine Realität jenseits der greifbaren Wirklichkeit bildkompositorisch in Szene gesetzt.
In ihrer 9-teiligen Reihe Salad Days, was ins Deutsche übersetzt so viel heißt wie Zeit der jugendlichen Unerfahrenheit oder unschuldige Tage der Jugend, überführt Meike Männel eine Liebesgeschichte oder vielleicht auch ein Liebesgedicht in die ihr eigene poetische Bildsprache. Eine sanfte Berührung, ein flüchtiger Blick, Meike Männel hält in ihrer den Moment fest, fängt Erinnerung und Gefühle mit der Kamera ein, um sie in das Medium des Siebdrucks zu überführen. Hierfür isoliert, zentriert und verdichtet sie ihre Motive, um deren Einzigartigkeit im Moment der Aufnahme zu bewahren. Bei näherem herantreten lösen sich die Motive durch die starke Rasterung auf, ähnlich wie Erinnerung an bereits vergangene Tage.

 

Bayerisches Staatsministerium für Kunst und Wissenschaft München

11. Dezember 2019 bis 28. Februar 2020

Besichtigung auf Anfrage

Veröffentlicht: 17.12.2019

Zum Schließen scrollen

News

Zum Schließen scrollen

künstlerische Klassen

grundständiges Studienangebot

Kunstpädagogik

Lehramt Kunst am Gymnasium

kunstbezogene Wissenschaften

fächerübergreifendes Lehrangebot

Werkstätten

Ausstattung, Techniken, Kursprogramm

Studienförderung

Stipendienprogramme, Preise und Auszeichnungen

Vorlesungsverzeichnis

Lehrangebot der AdBK Nürnberg

International Office

Erasmus+, PROMOS und Stibet Programme

Studienangebot und Beratung

Lehrangebot, Studien- und Mappenberatung

Bewerbung und Aufnahmeverfahren

Wie bewerbe ich mich?

Bewerbungstermine

Bewerben bis 15. Mai 2020

Akademie Galerie Nürnberg

Ausstellungsraum Auf AEG

Symposien

Titel, Thesen, Argumente

Publikationen

Selbstverständnis

Geschichte

die älteste Kunsthochschule im deutschsprachigen Raum

Architektur

Sep Ruf & Hascher Jehle Architektur

Professorinnen und Professoren

wissenschaftliches und künstlerisches Schaffen

Gremien

akademische Selbstverwaltung

Einrichtungen

zentrale Einrichtungen

Hochschulverwaltung

Zuständigkeiten & Kontakt

Lehrpersonal

künstlerische & wissenschaftliche Mitarbeitende

Kontakt

Adresse

Akademie der Bildenden Künste Nürnberg


Bingstr. 60, 90480 Nürnberg

Telefon: +49 911 9404 0

Fax: +49 911 9404 150

info@adbk-nuernberg.de


Öffnungszeiten:

Verwaltung / Sekretariat

Montag bis Freitag, 8-12 Uhr


Freunde der AdBK Nürnberg Facebook Twitter Instagram YouTube

Klicken zum Bewegen und Zoomen

Campus


Öffnungszeiten:

Vorlesungszeit: Montag bis Freitag, 7.30-19 Uhr / Samstag, 9-13 Uhr

Vorlesungsfreie Zeit: Montag bis Donnerstag, 8-17 Uhr / Freitag, 8-14.30 Uhr


Werkstätten


Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag, 8-12 Uhr und 13-17 Uhr / Freitag, 8-12 Uhr und 13-14.30 Uhr


Studierendensekretariat


Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag, 8-12 Uhr


Prüfungsamt/ International Office


Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag, 8-12 Uhr und 14-15 Uhr 

Freitag, 8-12 Uhr


Bibliothek


Öffnungszeiten:

Vorlesungszeit:

Montag & Dienstag:  9-18.30 Uhr

Mittwoch:  9-12 Uhr und 13-18 Uhr

Donnerstag:  9-17 Uhr

Freitag:  9-14 Uhr

 

Vorlesungsfreie Zeit:

Montag bis Donnerstag:  9-12 Uhr und 13-16.30 Uhr

Freitag:  9-12 Uhr  


Newsletter

Melden Sie sich für den Newsletter an.

* Pflichtfeld

Credit
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser um diese Webseite optimal nutzen zu können.
Zurück zur normalen Version