Prof. Anike Joyce Sadiq ist auf der Shortlist zum Bremer Pauli-Preis. Der Kunstpreis gilt als einer der bedeutendsten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Der Pauli-Preis zeichnet im deutschen Sprachraum lebende Künstler*innen für einen hervorragenden Beitrag zur jüngsten Kunst der Gegenwart aus.
Vorgeschlagen wurde Anike Joyce Sadiq von Yvette Mutumba, Mitbegründerin und Leiterin von Contemporary And (C&).
Anike Joyce Sadiqs (*1985 in Heidelberg) künstlerische Praxis entwickelt sich entlang performativer und minimal-konzeptueller Ansätze. Oft verbindet sie in ihren Installationen Video, Skulptur, Sound, Musik und Text. Dabei verwebt sie Fragen nach marginalisierten Positionen innerhalb der Dominanzgesellschaft mit den spezifisch historischen, sozialen und räumlichen Gegebenheiten des Ortes. Sie erkundet die verschiedenen Dimensionen der Repräsentation, indem sie Politiken des Blickes, das Recht auf Opazität und die Möglichkeit des Sich-Entziehens innerhalb ihrer Arbeit und durch den Einsatz ihres eigenen Körpers untersucht.
Als Professorin für Freie Kunst und Kunstpädagogik lehrt sie seit 2024 an der AdBK Nürnberg.
Veröffentlicht: 17.09.2026


















