Zwischen Himmel und Hölle

Studierende und Alumni stellen zur Blauen Nacht aus

Yanran Cao, The moonlight is beautiful tonight
Foto: Yanran Cao

Astrid Busch, Hyperloop, Foto: Astrid Busch

Sebastian Tröger, Eine schöne Welt kurz nach dem Aufstehen, Foto: Annette Kradisch

Petra Krischke; Himmel und Hölle to go Kunstvilla, Foto: Petra Krischke

Courtesy Galerie Duglas und Kunstverein Nürnberg

Als Artist in Residence bei HÜTTINGER Interactive Exhibitions, bei der Burgprojektion, beim Blaue-Nacht-Kunstwettbewerb oder im Kunstverein Nürnberg - Studierende und Alumni sind in der Nürnberger Kulturnacht am 3. und 4. Mai 2019 groß vertreten. 

 

Die Blaue Nacht lockt unzählige Kunst- und Kulturinteressierte in die Frankenmetropole. Unter dem Thema Himmel und Hölle werden verschiedene künstlerische Projekte realisiert, die musikalische Vorführungen ebenso umfassen wie Tanz- und Theatervorstellungen und Werke der bildenden Kunst. 

 

 

Ein fester Bestandteil des Programms ist der Blaue-Nacht-Kunstwettbewerb. Auch dieses Jahr reichten 136 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Europa ihre Beiträge ein. Aus dieser Vielzahl an Bewerbungen, wählte eine – mit Fachleuten besetzte Jury – zehn Projekte aus, die während der Blauen Nacht 2019 realisiert werden. 
Darunter befinden sich sechs Vorhaben, die von Studierenden und AbsolventInnen der AdBK Nürnberg konzipiert worden sind. 

 

Eine schöne Welt kurz nach dem Aufstehen erschafft Sebastian Tröger aus dem Zusammenspiel von Projektion, Live-Malerei, handgemachten Synthesizer-Sounds und modularen Bühnenelementen. Es wird ein Kosmos erzeugt, der sich um die großen Fragen der Menschheitsgeschichte dreht – zwischen Utopie und Dystopie, Fiktion und Realität, Sehnsuchtsorten und archaischem Urzustand. 

 

In der begehbaren Lichtinstallation Hyperloop reflektiert Astrid Busch auf fragmentarische Art die Geschichte und Technologie der deutschen Eisenbahn sowie der Telegrafie und des Kommunikationswesens. Zugleich setzt sie sich mit einer utopischen Zukunft auseinander. Futuristische und historische Elemente sowie unterschiedlich stark ausgeleuchtete Versatzstücke und Materialien treffen aufeinander. 

 

Gemeinsam mit Harald Jantschke lässt Joanna Maxellon die Welt auf dem Kopf stehen. In ihrer Videoinstallation Sleepwalking lassen uns die beiden KünstlerInnen erleben wie Wasser vom grauen Zementboden über eine Säule nach oben läuft. Das Wasser fließt entgegen seiner Laufrichtung und lässt uns mit dem vagen Gefühl zurück, dass das Leben manchmal anders ist als wir denken. Himmel und Hölle, Hölle und Himmel. Wovor haben wir Angst? Was ist unsere Überzeugung angesichts dieses visuellen Naturschauspiels? 

 

Die Soundinstallation Drama mit Megafonen von Susanne Dundler hinterfragt das Ersehnen eines ganz persönlichen Paradieses und fokussiert zugleich zukünftige Ziele, die die Sicht auf die Phänomene der Gegenwart vernebeln. Ebenso wird durch das Spiel von wechselnden Blickwinkeln ein klarer Blick auf das Noch-Nicht-Verwirklichte, aber vielleicht doch Erstrebenswerte geworfen.

 

Himmel und Hölle to go bekommt man während der interaktiven Performance von Petra Krischke. Die Künstlerin verteilt das Blau vom Himmel und das Schwarz der Hölle an zwei Kiosken. Aus diesem Engels- und Hexenwerk kann die Zukunft gelesen werden, wobei jedes kleine Orakel ein Unikat „to go“ ist – also zum Mitnehmen. 

 

Daneben ermöglicht Larissa Hanselka mit dem Rollercoaster 2.0 eine atemberaubende Fahrt zwischen Himmel und Hölle.

 

 

Neben dem Kunstwettbewerb wurde die bildende Kunst in der blauen Nacht bisher durch die zahlreichen Museen, Galerien und Kunstvereine repräsentiert. Ab 2019 erhält sie weitere Verstärkung: Die international tätige Firma HÜTTINGER Interactive Exhibitions hat für die Blaue Nacht 2019 ihr Projekt Artist in Residence gestartet. Studierende der AdBK Nürnberg konnten sich mit verschiedenen Ideen bewerben.

Yanran Cao aus Nanjing wurde ausgewählt, ihre Installation The moonlight is beautiful tonight zu verwirklichen. Hierfür lässt sie einen großen – zunächst statisch wirkenden – Spiegelwürfel ästhetische und fließende Bewegungen vollführen. Durch das harmonische Zusammenspiel von Bildern, Klängen, Lichtreflexionen und magisch-mechanischer Kinetik lädt er zum Träumen, Nachdenken oder zum Spaziergang in seinem „Spiegelgarten“ ein. 

 

 

Außerdem ist die Galerie Duglas zu Gast im Kunstverein Nürnberg. Im Rahmen der Blauen Nacht 2019 gestaltet die Klasse von Prof. Michael Hakimi einen Abend im Kunstverein Nürnberg mit Performance, Musik und Bar.


 

Zu einer Himmlischen Reise laden Eun Hui und Chang Min Lee ein. Hierfür werden sie auf die Fassade der Kaiserburg eine bunte Vielfalt und verschiedene fröhliche Kuriositäten des menschlichen Lebens projizieren und die BesucherInnen in eine himmlische Welt entführen.

 

 

 

 

Weitere Informationen zur Blauen Nacht 2019 am 3. und 4. Mai unter www.blauenacht.nuernberg.de

Veröffentlicht: 24.04.2019

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