Interaktive Medien

Michael Akstaller

Justin Vernon (Bon Iver) is trying the DAF Pulser

DAF-Neon, Artissima 25

Jan St. Werner, Oliver Meyer, Pulser

Moving Speaker Prototype

DAF, Live Coding, Algorave Visuals

Oliver Mayer, Interactive visuals controlled by computer vision

 

Die Werkstatt für interaktive Medien befasst sich mit den Möglichkeiten digitalen Kunstschaffens in der technologisierten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Interaktionen mit und durch „Medien“ bestimmen schon seit den ersten Malereien den kreativen Schaffensprozess. Die Vielfalt der Auslegungen von Technologien ist mittlerweile gewachsen und mit ihr auch die immaterielle Struktur des Kunstschaffens.


„Programme“ sind Denkstrukturen, Codes sind Architekturen und können, wie Gebäude, in Funktionen gegliedert werden. Kybernetische Systeme sind Kreisläufe, die sich selbst immer wieder neu anstoßen – quasi Feedback-Algorithmen – wie sie heute vor allem in der künstlichen Intelligenz angesiedelt sind.

Kennzeichnend für die Arbeit mit interaktiven Medien, ist der Austausch zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Maschine oder Maschine und Maschine, sowohl in kollektiven als auch in geschlossenen Systemen. Verschiedene „Interfaces“, wie z.B. die gesamten menschlichen Sinnesorgane, oder technische Schnittstellen für Sensorik, Audio und Video können ein neues Bewusstsein für die Wahrnehmung von technologischen und menschlichen Vorgängen herstellen. So ist die künstlerische Auseinandersetzung mit technischer Sensorik ein effektiver Katalysator für die Auseinandersetzung mit der eigenen physiologischen Wahrnehmung, so wie zum Beispiel Hermann von Helmholtz 1857 mit seinen physikalischen Resonatoren zum ersten Mal das „geistige“ Ohr nachgewiesen hat. Das geistige Ohr erweitert das „körperliche Ohr“ und verbindet alle Sinne zu einem gesamtheitlichen Wahrnehmungsapparat, in dem akustische Signale nicht ausschließlich gehört, sondern auch „gedacht“ werden. Solche psychophysischen Reaktionen bieten in Gilles Deleuzes "Logic of Sensation" (1969) eine Metapher für den "body without organs" und damit für ganz viele weitere Bereiche neue Grundlagen der postmodernen Philosophie.

Es sind oft die Randbereiche künstlerischer und technischer Forschung, die der Gesellschaft neue, inspirierende Anstöße geben. Um die Freiheit der Künste mit der Vernunft der Technik zu verbinden, arbeitet die Werkstatt für Interaktive Medien unter anderem auch mit dem Nürnberger LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation zusammen und stellt Vernetzungen zwischen künstlerischen und technischen Interessen her.

 

Individuelle studentische Projekte werden derzeit Online betreut. Ein Schein kann erworben werden.
 

Terminvereinbarung:

akstaller@adbk-nuernberg.de

 

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